Der Barbier von Sevilla

Über das Spiel

Inszenierung

"Der Barbier von Sevilla" stellt für eine Marionettenbühne eine große Herausforderung dar. Nicht zuletzt die zahlreichen Requisiten, die von den Marionetten benutzt werden, stellen höchste Anforderungen an die Puppenspieler. Briefchen und Federn, Kistchen und Kästchen, ja sogar Musikinstrumente gilt es zu beherrschen. Schrieb Rossini den 'Barbier' in gerade mal drei Wochen, so benötigte die Marionettenoper insgesamt 2 Jahre Vorbereitungszeit, ehe am 6.Juli 2013 die Premiere der 2. Inszinierung des Klassikers gefeiert werden konnte.

Der Babier von Sevillia – Musikanten
Der Babier von Sevillia – Basilio + Bartolo
Der Babier von Sevillia – Marcellina
Der Babier von Sevillia – Rosina + Bartolo

Bühnengeschichte

Die Premiere des 'Barbier' am 20. Februar 1816 in Rom wurde zu einem riesigen Skandal: Ein Darsteller stürzte, beim Ständchen riss eine Gitarrenseite und schließlich lief auch noch eine Katze über die Bühne. Doch bereits die zweite Aufführung wurde zum großen Erfolg. Noch im Jahr der Uraufführung kam es vor begeistertem Publikum zu Vorstellungen in Bologna und Florenz. Der Siegeszug des "Barbier von Sevilla" hatte begonnen: Den Aufführungen in acht italienischen Städten 1817 folgten 1818 Vorstellungen in Barcelona und Wien sowie 1819 in Paris und an der Mailänder Scala. Über London hatte die Oper zehn Jahre nach der Uraufführung New York erreicht. Als Muster einer Ära der Opera buffa zählt "Der Barbier von Sevilla" zu den weltweit meistgespielten Werken des Musiktheaters.

Daten

Gioacchino Rossini

Oper in zwei Akten 
Libretto: Cesare Sterbini
Spieldauer: 130 Minuten inklusive Pause

Produktionsteam

Puppenbau: Bernhard Leismüller
Figurenentwürfe/Puppenköpfe: Martin Gobsch
Kostümschneiderei: Bernhard Leismüller
Bühnenbild: Bettina Hummitzsch
Regie, Dramaturgie: Bernhard Leismüller

Kontakt

Lindauer Marionettenoper im Stadttheater          
Fischergasse 37
88131 LINDAU

Telefon: +49 (0) 8382 / 911 39 11

E-Mail: info[at]marionettenoper.de